9. Juni 2017

Slutshaming& Sexism









Shorts: Lexxury
Tshirt: H&M
Brille: RayBan
Schuhe:Lindenbaum
Mantel: H&M


Neben einem tollen Outfit wollte ich heute mal wieder meine Gedanken mit euch teilen. Nach meinem letzten Post wurde ich angeschrieben und auch darauf angesprochen, dass euch die Posts wirklich sehr gut gefallen. Was mich wirklich riesig freut.

Sexismus. Slutshaming. In 2017 leider immer noch ein Thema.
Mädels, die als Schlampe betitelt werden, weil sie nein sagen. 
Ist Schlampe nicht sowieso ein sehr blöder Begriff?
Ich meine ab wann ist man eine Schlampe? Wer entscheidet das? 
Frauen sollten ihre Sexualität ausleben dürfen, ohne sich an hören zu müssen, dass sie Schlampen sind. 
Für mich ist das echt ein Thema über das ich mich aufrege.
Vor allem unter  Mädels sollte man doch den Begriff Schlampe verbannen. 
Denn schießt man sich damit nicht selber nur ins Bein?
Man setzt sich selber Grenzen. Man engt sich ein. Es ist doch dumm. Wir sollten uns doch gegenseitig unterstützen. 
Wir alle wurden schon mal als Schlampe betitelt. so gut wie jedes Mädchen. Jetzt gerade sind das etwa 3.729.811.131 Mädels.
Es ist unglaublich was wir eingesteckt haben, was wir uns gefallen lassen haben, worauf wir doch eigentlich auch Einfluss haben.
Denn ehrlich, was ist daran falsch wenn Frauen ihre Sexualität leben? 
Wenn sie Spaß daran haben? Wieso müssen Frauen, damit rechnen dafür verurteilt zu werden, während Männer dafür gefeiert werden?
Sie ist eine Schlampe? Wieso?! Weil sie enge Kleidung trägt? Weil sie ihren Körper zeigt? Weil sie ihr Leben lebt? Weil sie in der 3. Beziehung ist? Und sie ist verklemmt, weil sie dir ihren Hintern nicht präsentiert, wie es dir vielleicht gefallen würde? Weil sie nicht macht was du willst? Sie ist eine Schlampe weil sie dich, durch ihre Verweigerung und ihr Nein, in deinem Ego gekränkt hat?
Was ist falsch in unserer Gesellschaft? 
Wenn Mädels freizügige Bilder posten werden sie als Schlampen betitelt. 
Wieso? Weil sie Haut gezeigt haben. Und Bilder im Bikini sind natürlich auch nicht toll. 
Sie sind natürlich auch zu freizügig.
Ist es nicht unsere Entscheidung wie viel wir von unserem Körper präsentieren? Wie wir es präsentieren? Wem wir es präsentieren? 

Ein Beispiel was uns allen wahrscheinlich bekannt ist: Kim Kardashian, die 2016 ein Bild postete auf dem sie nackt vor dem Spiegel steht. 
Die Reaktionen waren natürlich auch total unterschiedlich.
Eine davon war von einer jungen Schauspielerin
,,Ich hoffe wirklich du realisierst, dass wir Frauen so viel mehr zu bieten haben als nur unseren Körper"

Bitte?! Ich hoffe mal uns allen ist das bewusst. Dieses Bild heißt nicht, dass es ihr nicht bewusst ist. Es heißt nicht, dass sie selber nur auf ihren Körper reduziert werden möchte.
Ihr war vielleicht einfach danach ihren Körper zu zeigen.
Nach der Geburt ihres zweiten Kindes war sie vielleicht einfach stolz darauf wieder so gut in Form zu sein.
Klar ist das ein recht extremes Beispiel, dass wenige von uns wahrscheinlich nachempfinden können. Damit wollte ich lediglich sagen, dass so ein Beitrag auf sozialen Netzwerken nicht bedeutet, dass einem nicht bewusst ist, dass einen mehr als nur sein Körper ausmacht.

Ein weiteres Beispiel habe ich vor kurzem auf Instagram beobachtet. Eine meiner liebsten YouTuberinnen, hatte von ihrem Urlaub ein Bild gepostet. Hier war sie drauf zu sehen, in Shorts, ohne Bikini Oberteil, ihre Brüste allerdings mit je einer Ananas verdeckt.
Ich persönlich fand das Bild echt toll.
Andere wollten die YouTuberin wissen lassen, dass sie sie echt lange bewundert haben, aber das Bild niveaulos finden oder es ihrer Ansicht nach gar nicht geht so etwas zu posten.
Aber wieso denn nicht?
Darf eine Frau ihren Körper nicht präsentieren?
Natürlich darf sie das! Und es ist allein ihre Entscheidung.

Besonders an die Mädels folgendes.
Hört auf andere Mädels als Schlampen zu bezeichnen. Egal wie ernst es gemeint ist.
Eine Folge davon ist, dass sich Jungs dadurch frei fühlen Mädels auch so zu nennen.
Viel schlimmer ist trotzdem, dass man sich selber als Mädchen und Frau damit einschränkt.
Man setzt sich selber diese Grenze, die man nicht übertritt.
Man wird selber durch dieses Bild, was man im Kopf hat eingeschränkt.
Und sollten wir Mädels nicht für einander einstehen und uns für die andere einsetzen, statt sie als eine Rivalin zu sehen?
Zusammen kämpfen statt bekämpfen. 

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