10. April 2016

Sunday thoughts- was ist Glück?


Wie kommt man eigentlich zu einer positiven Lebenseinstellung? Ich habe das Gefühl, dass sich gerade in letzter Zeit ziemlich viel darum dreht.
In dem ein oder anderem Post, habe ich euch bereits Tipps um glücklicher zu werden verraten, aber eine positive Lebenseinstellung ist wieder etwas anderes. 
Ich glaube, dass es Menschen gibt die dies einfach als Charaktereigenschaft besitzen und obwohl ich auch manchmal traurig bin glaube ich, dass ich auch ein positiver Mensch bin.
Für mich bedeutet ein positiver Mensch zu sein nicht, dass man nicht weint, nicht traurig ist oder irgendetwas in dieser Richtung. Für mich bedeutet es zu wissen, dass nach der Nacht, der Tag kommt und selbst in der Nacht das Leuchten der Sterne sieht.
In den Fehlern, die man einst gemacht hat, keinen Fehler sondern eine Lehre sehen und Entscheidungen nicht zu bereuen, wenn man zum damaligen Zeitpunkt glücklich war. 
Glücklich, ist nicht der, der viel hat sondern, der nicht viel braucht. 
Es gibt kein Rezept,welches ihr befolgen könnt um glücklich zu sein, denn uns alle macht was anderes glücklich. Was ich aber sagen kann: wenn ihr nicht glücklich seid, solltet ihr etwas ändern. Es kann niemand sagen was genau, aber wenn etwas besser werden soll muss man etwas ändern.
Uns alle machen andere Dinge glücklich, es sind oft bestimmte Menschen, Hobbys oder Orte. 
Ich glaube es ist entscheident nichts von dem zu Ernst zu nehmen. Das ist keineswegs eine Aufforderung alles auf die leichte Schulter zu nehmen und deshalb euer Examen zu verhauen, aber sich selber nicht zu Ernst nehmen ist wichtig. 
Doch ich schweife ab...
Denn Glück und eine positive Einstellung ist ja etwas anderes. Trotzdem glaube ich macht eine positive Einstellung eher glücklich und zufrieden, als alles immer nur in schwarz und weiß zu sehen.

Eine positive Einstellung ist eigentlich ja nur, die Dinge positiv zu sehen. 
Es geht hierbei nicht drum immer das Beste von allem zu haben oder die hohen Erwartungen immer erfüllt zu bekommen sondern, selbst wenn man diese Erwartungen nicht erfüllt, denn meistens setzen wir selber Erwartungen in uns, die wir nicht erfüllen können. Ihr könnt natürlich eure Erwartungen niedriger gestalten oder euch klar machen, dass die verhauene Arbeit nicht das Ende ist. Selbst wenn man in der Schule ein Jahr wiederholt, kann dieses Jahr einem positives bringen. Neue Freunde, Erfahrungen und und und. Vielleicht findet ihr in diesem einen Jahr auch heraus was ihr machen wollt. 
Schon sind wir beim nächsten Punkt, was möchte ich eigentlich? Ich glaube viele von uns wissen, dies gar nicht und ich glaube irgendwann wissen wir es alle. Was wir wollen und was nicht. Was uns eigentlich glücklich macht und was uns runterzieht. Irgendwann müssen wir alle lernen etwas gehen zu lassen. Wir lernen alle dazu. Jeden Tag. Wir wachsen durch unsere Aufgaben, entwickeln uns und es ist eine ewige Veränderung. Wie die Jahreszeiten können Menschen sich ändern. Wir können kühler werden oder wie der Magnolienbaum aufblühen. Wir sind alle verschieden. Einzigartig. Trotzdem finden wir Menschen, die wie wir sind. Die scheinbar genau sind wie man selber, doch oft geben gerade diese Menschen einem das Gefühl, so außergewöhnlich zu sein. 
Seien wir mal ehrlich Enttäuschungen wir kennen sie alle. Wie wir damit umgehen ist,aber bei jedem anders. Die einen verdrängen, die anderen vergessen, manche leiden und andere wissen es geht weiter. Ob man nun traurig ist oder nicht und so verletzt und traurig man sein kann, ist es nicht schade wenn man bedenkt, man hätte glücklich sein können und statt traurig zu sein etwas produktiveres machen können. 
Ein weiterer Punkt ist, dass es egal ist ob man traurig ist oder nicht, man sollte nicht zu viel schleifen lassen, denn so kalt es auch klingen mag, wieso etwas nicht geklappt hat interessiert den zukünftigen Arbeitgeber oder Professor an der Uni nicht. Es zeigt eher, dass es anscheinend nicht bedeutend genug war und man nicht genug Ehrgeiz gezeigt hat. Meist sind die Dinge, die uns einst schmerzten irgendwann unbedeutend. Denn man distanziert sich und aus der Distanz sieht man meist klarer. 
Wie schon erwähnt verändert sich täglich etwas, meist fokussieren wir uns aber so auf das Negative, dass wir die positiven Dinge nicht sehen. Also schreibt euch positive Dinge auf.
Wir alle verlieren mal Freunde, wobei andere sagen es waren nie welche. Man realisiert nur wer sie eigentlich sind. Doch oft lebt man sich auch einfach auseinander. Wir sehen den Verlust und all die Erinnerungen, spielen sich ab wie ein Film. Wir sehen vor allem eins den Verlust und es ist nicht schön einen Freund zu verlieren oder eine Beziehung zu beenden, aber würdet ihr eine ausgetrocknete Blume mit Wasser versorgen? Und wenn man vorher glücklich war wird man es danach auch sein können. Doch wie schon erwähnt wir alle gehen anders mit Dingen um. Genauso ist es beim Druck von Erwartungen. Während die einen unter dem Druck aufblühen gehen die anderen drunter ein. 
Eins sollte man immer bedenken, alles hat zwei Seiten und wenn man nur eine kennt ist es einfach Partei zu ergreifen. 
Dieses positive denken hat also sehr viel mit dem Blickwinkel zu tun. Nur wo Licht ist kann es Schatten geben. Wir vergessen auch oft einfach mal runter zu kommen. Ob nun beim Yoga, Sport, musizieren oder einfach mal im Alltag durch zu atmen oft sind wir so gehetzt, dass wir nicht viel mitbekommen. Ich habe heraus gefunden, dass man Dinge nicht  immer da findet wo man sie vermutet. Dinge, die man nicht ändern kann sollte man akzeptieren.
Dankbarkeit ist, finde ich, auch sehr wichtig! Ich finde zu sehen was man hat ist wichtig und vor allem, dies zu schätzen wissen. Man sieht oft was die anderen haben, was sich andere alles erlauben können. Was die alles haben. Den halben MAC Counter in der Neverfull. Dabei vergessen wir, was wir haben und ob wir es überhaupt brauchen.
Glück ist schließlich individuell. So viele Sänger, singen drüber was Glück ist. So viele Gedichte wurden über das Glück geschrieben. Doch trotzdem kann man es nicht definieren. Das Gefühl kennen wir hoffentlich alle. Doch wann es bei uns ausgelöst wird ist doch der Punkt. Wenn wir wunderbare Menschen, die wir unsere Freunde und Familie nennen dürfen sehen. Gute Musik. Kunst. Essen. Erlebnisse. Über sich lachen zu können. Positiv zu sein. Man selber zu sein. Zu lachen. Zu sein. Zu werden. Glücklich machen. Menschen zum lachen zu bringen. Zu lernen und zum lernen gehören Erfahrungen, die guten wie die schlechten.

1 Kommentar:

  1. Richtig schöner und interessanter Post, hat mir gerade echt gut getan. Ich beschäftige mich momentan so viel mit Glück und dem ganzen Thema.
    Liebe Grüße, Lea, http://notizenbuch.blogspot.com

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