13. Oktober 2016

where you belong

nun habe ich mich seit fast einem Monat nicht mehr gemeldet. 
Ich wusste oft nicht was ich posten sollte. 
Wenn ich dann eine Idee hatte, war das Problem, die passenden Bilder dazu zu machen.
Hinter dem Bloggen steckt schon eine Menge Arbeit.

 Zuhause.
Wer dachte früher nicht, dass man in ein Haus einfach einziehen müsste und es ist dein Zuhause.
Es gibt die Heimat, wo man her kommt. Doch Zuhause ist nicht wo man her kommt. Es ist wo man hin gehört.
Doch ist es wo man hin gehört oder zu wem man gehört?
Wir haben glaube ich alle eine Zeit gehabt in der es uns egal war wozu wir gehören.
Hauptsache, wir gehören irgendwo zu.
Teenager.
Ob es  nun wir waren oder eine Version von uns, die wir vorgaben zu sein.
Es war oft einfach nur egal.
Wir wollten dazu gehören.
Was haben manche dafür geopfert? Naja sofern sie etwas dafür geopfert haben, war es zu viel.
Einige haben sich verbogen. Doch verbiegen kann man etwas nur bis zu einem bestimmten Grad, bis es schließlich zerbricht.

Wofür ist man dann zerbrochen? Für diese Clique zu der man gehören wollte?
Man würde vielleicht ein Teil von ihr sein, ganz offiziell, aber sich nicht als ein Teil fühlen.
Denn irgendetwas würde einen dauernd daran erinnern, dass man anders ist.
Andere haben einfach gelernt mit dem Strom zu schwimmen.
Es sind die Zeiten, in denen es oft höllisch weh tut. Alles ist gut, aber blitzschnell ändert es sich und nichts ist mehr gut. Leider wird oft vergessen, dass es sich blitzschnell wieder ändern kann.
Man fühlt sich nicht gut genug. Wisst ihr was mich traurig macht?
Ich habe mich einst so gefühlt- ich wollte mich nicht ändern- das war und ist gut so.
Der Gedanke, dass sich heute andere so fühlen macht mich traurig. Es gibt zu viele Teenager, die sich einfach nur verstellen und verschließen. Dabei bräuchte man doch einfach nur ein bisschen Halt in einer solchen Zeit, in der sich so viel ändert und nichts bleibt.
Wie viele Leute haben ihr Lächeln bloß eingefroren? Bei wie vielen ist die Antwort mir geht es gut schon ein Reflex? Niemand merkt diese Leere in den Augen. Denn niemand schaut hin.
Oft kann man als ausstehender schlecht eingreifen. Für andere da sein- es ist meist das Einzige was man tun kann. Meist ist es auch das Beste was man tun kann.


Ich konnte mich nicht ändern. Es widerstrebte mir einfach. Es wäre gekünstelt.
Wisst ihr, man kommt an den Punkt, an dem einem klar wird, man wird nicht zu dieser einen Gruppe gehören. Man wird nicht dazu kommen.
Und irgendwann sitzt man in einer anderen Schule, mit anderen Leuten und man hat seine eigene Gruppe. Man sitzt auf den Stufen und regt sich zusammen über Dinge auf. Labbert manchmal auch einfach nur kompletten Irrsinn. Man denkt gar nicht mehr drüber nach ob man dazu gehört oder nicht. Denn es ist nichts was man erzwingen muss. Es ist total natürlich. Das normalste, was man kennt.
Doch mit einem Mal wird einem klar Das ist es! Darauf hast du gewartet. Es war das warten Wert.
Und jedes mal wenn du an diesem Punkt bist, denkst du dir hätte ich etwas ändern können, hätte ich es nicht getan. Denn dieser eine Augenblick ist so perfekt.


Manchmal sitzt man aber auch da und bemerkt, dass das Ganze nicht so ist wie man es sich gedacht hätte. 
Es war mehr Schein als Sein. Denn wir wissen es ist nicht alles Gold was glänzt. 
Vielleicht findet man nicht den Ort oder die Gruppe zu denen man gehört.
Wahrscheinlich soll es dann so sein. 
Vielleicht muss man den Platz, an den man gehört erst selbst erschaffen.

Aber oft wird man von dem Schein so geblendet. 
Denn nicht alle, die wandern sind verloren. Manche genießen einfach die Aussicht.




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