30. Juni 2017

der Teufel steckt im Detail








neben einem Outfit, das ich gerne trage stelle ich euch in diesem Post auch ein paar Tipps vor, für tolle Bilder. 

Vor allem im Sommer kann man tolle Bilder machen. Manchmal schaue ich mir die Bilder an und denke 'wow, diese Bilder könnte man auch in einem Modemagazin finden'. 
Und das ist vor allem ein Lob an, die Leute, die meine Bilder machen. Das ist tatsächlich total unterschiedlich, da ich oft Freunde darum bitte Bilder von mir zu machen. 

Im Sommer hat man oft einfach wesentlich mehr gute Bilder dabei. Das liegt tatsächlich einfach nur an der Belichtung. Im Sommer ist der Tag bekanntlich länger und man hat auch mehr Sonnenstunden. 
Wenn es heller ist muss man das Bild nicht lange belichten. Was vor allem bei Outfitbildern und Aufnahmen von Bewegungen gut ist. Bei kurzer Belichtungszeit entsteht nämlich wenig bis gar keine Bewegungsunschärfe. 
Im Winter ist deshalb das Stativ unerlässlich. Wenn man mit Selbstauslöser und Stativ arbeitet hat man schon mal keine Verwackelung, die von der Kamera ausgeht. Es kann allerdings eine Bewegungsunschärfe entstehen wenn sich die Person, auf dem Bild bewegt. 

Das Objektiv ist auch relativ wichtig. Ich habe beim Kauf meines zweiten Objektives hauptsächlich auf die Blende geachtet. Bei der Blende gilt: je kleiner die Zahl, desto weiter ist sie geöffnet und desto Unschärfer wird der Hintergrund. Außerdem brauch man bei einer kleinen Blende eine kürzere Belichtungszeit. Wenn man zum Beispiel Sehenswürdigkeiten im Hintergrund erkennbar haben will stellt man die Blende einfach höher. 
Eine kleine Blende hat noch mehr Vorteile.
Die Person oder das Objekt, welches abgelichtet wird grenzt sich deutlicher vom Hintergrund ab. 
Wenn man an Plätzen Fotos macht, an denen viele Leute sind hat man auch oft das Problem, dass andere Leute im Hintergrund erkennbar sind. Dies umgeht man hier auch. Die anderen Gesichter würden nicht nur ablenken, auch umgeht man die Veröffentlichung von Bildern auf denen andere Personen erkennbar sind. 
Denn eine Frage haben wir uns doch alle schonmal gestellt: ,,auf wie vielen Bildern von Fremden bin ich eigentlich?'' 
Das fragt man sich doch spätestens nachdem man den Kölner Dom besichtigt hat. 

Weniger ist mehr? Das gilt nicht beim Fotografieren. Ich persönlich habe meine Kamera immer auf Serien Aufnahme gestellt. Besonders wenn man Bewegungen aufnimmt ist das unerlässlich. 

Manchmal höre ich auch 'ich hab viel zu viele Bilder gemacht' dabei gibt es ein zu viel gar nicht. Denn ein paar Bilder, mit denen man unzufrieden ist sind eigentlich immer dabei. Wenn man aus gut 300 Bildern sich die besten raus suchen kann ist die Ausbeute logischerweise viel besser als bei 30 Bildern. 

Die Posen. Man sollte am besten ein paar Posen drauf haben und kennen. Denn wenn ihr wisst wie ihr stehen sollt könnt ihr euch besser auf zum Beispiel auf den Blick konzentrieren. 
Ich persönlich nehme auch gerne eine Sonnenbrille mit, die mein Outfit aufwertet. Manchmal Tränen meine Augen auch oder auch wenn die Sonne blendet und man die Augen automatisch zusammen kneift sieht man das Ganze durch eine Sonnenbrille nicht.
Achtet aber darauf, dass ihr die Sonnenbrille auch gerne tragt und euch damit wohl fühlt. 

Ihr solltet euch auf jeden Fall zwischendurch eure Bilder anschauen. Ihr könnt so gucken womit ihr unzufrieden seid und was ihr ändern könnt. Außerdem solltet ihr die Belichtung überprüfen. Im Idealfall ist hat das Bild keine weißen Stellen durch Überbelichtung und keine schwarzen Stellen durch Unterbelichtung. 
Ich mache hierzu oft ein paar Testaufnahmen. Wenn nämlich beides zutrifft habt ihr bei der Nachbearbeitung wesentlich bessere Chancen oder müsst vielleicht gar nicht nach bearbeiten. 

Natürlich macht die Kulisse auch etwas aus. Dazu habe ich euch mal eine Liste zusammen gestellt. Dadurch, dass ich aus dem NRW komme sind die Spots natürlich auch eher dort vertreten. Allerdings habe ich mir Mühe gegeben euch Spots heraus zu suchen, die ich selber auch sehr toll finde.

Hier kommt ihr zu der Liste: Foto Spots

1 Kommentar:

  1. Ein super interessanter Post! Bei mir scheitern die Fotos manchmal am fehlenden Fotografen aber dann muss manchmal eben das Stativ seine Arbeit leisten :))

    Liebe Grüße Caro
    Mein Blog ღ

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